Bei STONEHEAD steppte der Bär


Nach einer längeren Weihnachts- und Fastnachtspause war am vergangenen Samstag bei uns in der „Wolfsklause“ in Oberwolfach endlich mal wieder Live-Musik geboten. Die Rockbands „Rodeo Riot“, „Crekko“ und „Stonehead“ bescherten den Besuchern einen kurzweiligen Abend.

Bereits als die Stoner-Rocker „Rodeo Riot“ den Konzertabend eröffneten, war die „Wolfsklause“ ordentlich gefüllt. Angespornt von den positiven Publikumsreaktionen zeigte das Freiburger Trio, was in ihm steckt: gut gemachter und äußerst cooler Stoner-Rock. Markenzeichen dieses Sounds sind tiefgestimmte Gitarren, scheppernde Drums, ausgeprägter Groove und rockiger Gesang. Stücke wie „Crowns In The Dust“, „Psycho Shrooms“ oder „Venus Pussy Trap“ kamen bei den Zuhörern sehr gut an.


Als nächstes enterten die Freudenstädter „Crekko“ die Bühne. Die Jungs sind im Schwarzwald eine feste Rockgröße und haben sich bereits mit bekannten Bands wie „Paradise Lost“, „Ignite“ oder „Clawfinger“ die Bühne geteilt. Aufgrund der zahlreichen Auftritte in den vergangenen Jahren hat sich das Trio eine stattliche Fangemeinde im Wolf- und Kinzigtal erspielt. „Crekko“ bezeichnen ihren Stil als „Massive-Rock“: gradlinige Rockmusik mit kraftvollem Gitarrensound und mächtigem Bassgroove. Angefangen mit „More And More“ rockte sich die Band über „Loco“ und „Gesoline“ bis hin zum packenden Rausschmeißer „Anger“ durch einen repräsentativen Querschnitt ihres bisherigen musikalischen Schaffens. Guter Auftritt!


Dieses Prädikat gilt auch für den Headliner. Die Rocker „Stonehead“ aus Dresden überzeugten weniger durch technische Kabinettstückchen, sondern vielmehr durch abwechslungsreiche und facettenreiche Rockmusik mit viel Power und Spielfreude. Mal war ein Song metallisch angehaucht, mal mit kräftigem Stoner-Touch. Mal wurde das Gaspedal ordentlich durchgetreten, dann gekonnt das Tempo gedrosselt – alles unter dem Deckmantel des Rock’n’Roll. Live funktionierte das Ganze prächtig. Den Leuten gefiel’s, sie klatschten, tanzten oder nickten einfach nur zufrieden mit. Highlights waren das „Motörhead“-ähnliche „Stream Of Rage“ und „Hey Man“, der letzte Song des regulären Sets. Auch die Zugabe „Raping“ wurde von den Fans lautstark gefeiert, ehe sich die Band nach einem schweißtreibenden Auftritt auf ein paar kühle Getränke in Richtung Theke verabschiedete.


Das nächste Konzert in der „Wolfsklause“ findet am 30. April statt. Dann ist die holländische Hardcore-Metal-Legende „Born From Pain“ zusammen mit der englischen Hardcore-Band „Heights“ und der lokalen Vorband „Hellwards“ zu Gast. Karten gibt es ab sofort in der „Wolfsklause“ zu kaufen. Infos hierzu siehe oben.