Jede Menge Pogo-Action bei „Cataract“


Am vergangenen Wochenende statteten die Schweizer Metalcore-Helden „Cataract“ der „Wolfsklause“ zum vierten Mal einen Besuch ab. Da der letzte Auftritt der Band in Oberwolfach bereits über drei Jahre zurücklag, waren die Fans entsprechend „heiß“ auf die Züricher.

Trotz ihrer beachtlichen Erfolge sind „Cataract“ eine sympathische und bodenständige Band geblieben, die auch gerne in kleinen Clubs wie der „Wolfsklause“ spielt. Das merkte man den Mannen um Sänger und Aktivposten Federico Carminitana ab der ersten Sekunde ihres Auftritts an. Mit „War Of Cultures“, dem Hammer-Song „On This Graveyard“ und dem flotten „Killing Tool“ legte der Fünfer gleich zu Beginn eine mächtige Schlagzahl vor. „Cataract“ knallten den Zuhörern eine dynamische Mischung aus Thrashmetal, Hardcore und einer Brise Deathmetal um die Ohren. Vor allem live ist dieses Gebräu an Intensität kaum zu überbieten. Vor der Bühne ging mächtig die Post ab. Tumultartige Szenen, fliegende Haare und crowdsurfende Fans – das volle Programm war geboten.



Egal ob alt oder neu: kaum ein Song-Highlight fehlte in der Best-Of-Setlist der Schweizer. Über „Vanished In The Dark“ und dem Klassiker „Nothing’s Left“ ging es zum Zugabenteil, wo die Metal-Version von „Blitzkrieg Bop“ die letzten Reserven aus der verschwitzen Menge herauskitzelte. Ein sehenswerter Konzertabend ging zu Ende, woran auch die beiden Vorbands ihren Anteil hatten.



Den Startschuss gab die Offenburger Nachwuchs-Hoffnung „Among The Swarm“. Die Band spielt modernen Metal mit unberechenbaren wie eingängigen Songstrukturen und scheut tonnenschwere Breakdowns genauso wenig wie wohl dosierte Passagen mit Clean-Gesang. Songs der Marke „Buried In Oblivion“ oder „The Odessa Staircase“ kamen prächtig an bei den Zuhörern.



Das Lineup komplettierte die Stuttgarter Thrashcore-Band „Davidian“. Die Jungs legten einen enorm energiegeladenen Auftritt hin. Markante Melodien wechselten sich mit derben Wutbrocken ab. Vor der Bühne wurden die Mähnen geschüttelt, was das Zeug hielt und auf der Bühne schrie sich Sänger Tobias Brausch bei Knallern wie „Fake Society“ oder „Behind An Angelic Smile“ die Seele aus dem Leib. Starke Leistung!



Beim nächsten Konzert in der „Wolfsklause“ sind am Samstag, dem 13. April die englische Punkband „Middle Finger Salute“, die Freiburger Punk`n`Roller „Backslide“ und die Acherner Trompeten-Punkrocker „Some Living“ zu Gast. Die nächste Ausgabe von „Metalworks“ steigt am Ostersamstag.