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...::: WOLFSKLAUSE :::...

Konzerte

Konzertberichte

[09. 11.2007] Stiffkick

Punkrockfans kamen bei „Stiffkick“ auf ihre Kosten

Am vergangenen Wochenende gaben die beiden Punkrockbands „The Cornets“ und „Stiffkick“ in der Wolfsklause in Oberwolfach ihre Visitenkarte ab.

Als Vorband war das junge Schramberger Trio „The Cornets“ am Start. Nach einer kurzen Abtastphase tanzten die Fans zu flotten Punkrock-Songs á la „Our Way“ oder „No Slave“. Sänger Alex Schuler war unermüdlich in Bewegung und hüpfte mit seiner Gitarre wie wild auf der Bühne umher. Bruder Denis an den Drums konnte ebenfalls kaum still sitzen und amüsierte immer wieder durch seine Gesichtsakrobatik. Dirk Nyitrai am Bass war ebenfalls voll in seinem Element und beeindruckte mit seiner gut intonierten zweiten Gesangsstimme. Die Musiker bezogen ihre Fans immer wieder in die Show mit ein und brachten schließlich alle Anwesenden zum Mitsingen des eingängigen Refrains ihres Abschluss-Hits „World“. Guter Gig!

Als Headliner waren die Melodic-Punk-Rocker „Stiffkick“ aus Stuttgart angereist. Schon 2002, beim aller ersten Punkrock-Konzert in der Klause, waren die Schwaben mit von der Partie. Seither haben sie sich prächtig weiterentwickelt und beachtliche Erfolge gefeiert, tonnenweise CDs verkauft und sogar den Titelsong zu einer Folge der MTV-Serie „Meet The Barkers“ beigesteuert.


Die Schwaben begannen passenderweise mit „Exciting Friday“ ihren Set und schüttelten anschließend eine Melodic-Punkrock-Perle nach der anderen aus dem Ärmel. Die Band spielt nun schon seit über zehn Jahren in unveränderter Besetzung zusammen, was man ihr in puncto Stageacting deutlich anmerkt.
Geboten wurde erstklassiger, zeitloser Melodic-Punkrock der kalifornischen Schule, aufgelockert durch vereinzelte Ska- und Reggae-Rhythmen. Auf der Suche nach stilistisch verwandten Bands stößt man auf Namen wie „NOFX“ oder „Millencolin“.
In packenden Ohrwurm-Melodien und gekonntem, teilweise dreistimmigem Gesang zeigte sich die ganze Klasse der Band. Neben eigenen Songs wie „Postcard From CA“ oder „Waste Paper Delivery Man“ wurden auch Klassiker wie „Guantanamera“ oder zum Abschluss „Wild World“ von Cat Stevens durch den Punkrock-Fleischwolf gedreht. Ein Auftritt, der aller Ehren Wert war.

Das nächste Konzert in der Wolfsklause findet am Samstag, den 29. Dezember, statt, wenn die Metalcore-Helden „Machinemade God“ aus dem Ruhrpott zu Gast sind. Als Support sind „Epitome Of Frail“ aus Donaueschingen mit von der Partie.

Konzertsaison ist eingeläutet

FINAL KINGS und TIMES GET HARD läuten die neue Konzertsaison ein

Am Freitag, den 14.09., stand bei uns in der Wolfsklause nach drei Monaten Sommerpause endlich wieder Livemusik auf dem Programm. Die Bands „Times Get Hard“ und „Final Kings“ läuteten die neue Konzertsaison ein.

Als Opener betraten die Jungs von „Times Get Hard“ die Bühne. Die vier jungen Musiker aus Haslach hatten eine große Anhängerschar mitgebracht, die lautstark vor der Bühne ihre Helden anfeuerte. Vor knapp einem Jahr gegründet, durften „Times Get Hard“ nun auch den Gig in der Wolfsklause auf die bisher überschaubare Liste ihrer Liveauftritte setzen.
Wer nun dachte, eine zurückhaltende und unerfahrene Band zu erleben, der täuschte sich. Nach einem melodiösen Intro vom Band legten die Jungs selbstbewusst und mit Vollgas los und preschten dem Publikum lauten und schnellen Hardcore entgegen. Sänger Matthias Klotz war nicht zu bändigen und gab alles was seine Stimmbänder zu bieten hatten. Die Bühne schien ihm wohl zu klein, immer wieder rannte er ins Publikum um mit seinen Fans Pogo zu tanzen. Auch Gitarrist Fabian Limberger und Bassist Thomas Scherer ließen es sich nicht nehmen, mit ihren Instrumenten von der Bühne zu gehen, und wenn es ihm möglich gewesen wäre, hätte Schlagzeuger Robin Spanier sicher mitgezogen. Die Jungs hatten einfach einen Mordsspaß und der schwappte vom ersten Moment an aufs Publikum über. Mit kurzen, knackigen Stücken wie „Nowhere We Belong“ und „On My Own“ brachten sie den Keller zum Kochen. Beim gleichnamigen Titel „Times Get Hard“ grölten alle mit und somit wurde er mangels weiterer Stücke am Ende als Zugabe noch mal ausgepackt bevor die Jungs ausgepowert die Bühne verließen.

Als Hauptband war die Freiburger Formation „Final Kings“ angereist. Seit November 2005 musiziert die Crosscore-Band nun schon in ihrer aktuellen Besetzung und fährt im Gegensatz zu ihren Anfangstagen mittlerweile auf einer deutlich härtere Schiene. Für ihren eigenständigen Musikstil wurden sie mit zahlreichen Preisen bei diversen Wettbewerben ausgezeichnet. Nach einer erfolgreichen Tour durch ganz Deutschland im Herbst 2006 durften nun die Kinzigtäler Rockfans gespannt sein. Eine optimale Mischung aus melodiösen, ruhigen Elementen und kompromisslosen Knochenbrecher-Parts überzeugte von Anfang an und sorgte für ordentlich Bewegung in der gut besuchten Wolfsklause.
Lukas Auer und Benjamin Krahl schufen mit Schlagzeug und Bass das Fundament, die Zwillinge Tobias und Michael Sturm an ihren Gitarren sorgten für mächtig Dampf und Sänger David Walter sang bzw. schrie sich die Seele aus dem Leib.
Die fünf Studenten überzeugten sowohl in punkto Spieltechnik an ihren Instrumenten, als auch in Sachen Bühnenperformance. Ständige Bewegung und eine passende Lightshow sorgten auch optisch für einen gelungenen Auftritt.

Mit starken Modern-Metal-Songs wie „Lesson“, „Two Seconds“ oder dem deutschen Stück „Großstadtkrieger“ beeindruckten sie die Menge und legten insgesamt einen Eins-A-Auftritt auf die Bühnenbretter. Mit zwei Zugaben und einer „Wall of Death“ verabschiedeten sich die Freiburger und hinterließen einen durchweg positiven Eindruck.

STEREO.PILOT

STEREO.PILOT verabschieden die Rockfans in die Sommerpause

Eine heiße Konzertnacht mit den beiden Bands „Crekko“ und „Stereo.Pilot“ feierten die Freunde des modernen Metals 9. Juni bei uns in der Wolfklause. Trotz des guten Wetters und einiger anderer Veranstaltungen in der Umgebung war unser Konzertkeller in Oberwolfach erneut gut gefüllt.

Den Startschuß zum letzten Konzert vor der Sommerpause gaben die Jungs von „Crekko“ aus Freudenstadt, die, wie weder zu überhören noch zu übersehen war, eine stattliche Fangemeinde mitgebracht hatten. Inklusive des ersten Gigs, als die Jungs noch in anderer Formation als „Sixpäck-Projekt“ unterwegs waren, gastierten Crekko nun schon zum dritten Mal in der Wolfsklause, und waren sichtlich erfreut, wieder hier spielen zu dürfen.
Wer die Schwaben schon einmal live erleben durfte, der weiß, was es bedeutet, von einer Band mit lediglich drei Musikern ordentlich an die Wand gedrückt zu werden.

Mit ihrem „Crosscore“, wie die Band selbst ihren Stil nennt, hatten sie das Publikum nach kürzester Zeit in der Tasche und vor der Bühne ging es gleich zur Sache. Bei Songs wie „Gasoline“ und „On my Own“ wurde kräftig mitgesungen und Sänger und Gitarrist Marco Selter, Bassist Klaus Asbach und Drummer Philipp Wolff überzeugten sowohl beim harten und kraftvollen Sound als auch bei melodiebetonten, melancholischen Parts. Unter euphorischem Applaus verabschiedeten sich die Musiker mit dem Song „Insecure“. Leider verabschiedeten sich mit ihnen auch schon einige ihrer Fans, die offensichtlich nur ihretwegen gekommen waren. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch als nach kurzer Pause die Stuttgarter Jungs von „Stereo.Pilot“ die Bühne betraten.

Ebenfalls schon zum dritten Mal live in der Wolfklause haben sich die Piloten außerdem durch Auftritte auf dem Slam-Festival und dem Moosenmättle-Open-Air einen Namen im Kinzigtal gemacht. Überdies waren sie mit ihrer neuen Scheibe „Crash to Come“ in den Deutschen Alternative-Charts unter den Top Ten, wo sich die Crème de la Crème der internationalen Rock- und Metalwelt tummelt. Fans der modernen Rockmusik durften also gespannt sein.

Sänger Kai Hölle verstand es von Anfang an, das Publikum anzuheizen. Kompromisslose
Gitarren, ein treibendes Fundament aus Bass und Schlagzeug und natürlich der charismatische Gesang waren die Grundausstattung für den „Alternative-Metal“ der Piloten. Die Stuttgarter Musiker um Ex-Farmerboys Bassist Antonio Ieva stellten an diesem Abend ihre neue Platte vor. Stücke wie „Room For One More“ und „Down For Life“ trafen genauso den Geschmack der Zuhörer wie die alten Songs „My Tomorrow“ oder „Annie“. Mal rhythmisch und groovend, mal aggressiv und antreibend, dann wieder melancholisch und voller Emotionen überzeugten „Stereo.Pilot“ vollends und präsentierten 1 ½ h frischen, modernen und abwechslungsreichen Rock.

Mit dem Oldie „Safe Heaven“ als Zugabe zogen sie den Schluss-Strich unter einen hörenswerten Konzert-Abend.

Die „Wolfsklause“ geht nun bis September in die Konzert-Sommer-Pause.

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