Back to Top

...::: WOLFSKLAUSE :::...

Konzerte

Konzertberichte

[13. 01.2007] Geist

GEIST begeistern das Klause-Publikum

Am vergangenen Samstag versammelten sich die Schwarzwälder Rockfans in der Wolfsklause in Oberwolfach um die beiden Bands „Jammy Fellows“ und „Geist“ zu feiern. Trotz der ersten Fastnachtsveranstaltungen war die Kellerbar sehr gut besucht.
Den Auftakt des Konzerts machten die fünf jungen Musiker von „Jammy Fellows“ aus Achern. Vom ersten Song an waren alle davon überzeugt – die Jungs haben’s echt drauf. Nicht umsonst räumten sie 2005 den ersten Platz bei der Vorentscheidung des KABa-Newcomerfestivals ab.
Nicht nur die außergewöhnliche und ausdrucksstarke Stimme des Sängers und Frontmanns Lukas Klingel begeisterte das Publikum. Die Gitarristen Nicolas Früh und Michael Zerr, Bassist Stephan Brändle und Drummer Thiemo Schnurr, alle samt talentierte Burschen, heizten den zahlreich angereisten Rockfans mit Songs wie „Sleeping alone“ oder a „Thrill of a lifetime“ mächtig ein.
Mit mal härterem, mal gefühlvollerem Melodic-Rock bescherten sie den Zuhörern ein Eins-A-Konzert. Im Publikum waren sich alle sicher: von denen wird man in Zukunft noch einiges hören.
Nach kurzer Umbaupause betrat das Quartett „Geist“ aus Köln die Bühne. Groß als „Tool auf Deutsch“ angekündigt waren die Erwartungen natürlich hoch. Den Startschuss gaben sie mit dem Song „Leider“, gefolgt von dem Knaller „Erbe“. Beides Stücke mit groovigen Gitarren und shuffelnden Drums, was Gitarrist Tim Born und Drummer Lars Dittrich gleich zu Anfang ziemlich ins Schwitzen brachte. Beeindruckend war aber vor allem Sänger und Frontmann Fares Rahmun. Barfuss, mit einem manchmal schon fast dämonischen Blick, zog er das Publikum mit seiner mächtigen Stimme in seinen Bann. In Stücken wie „Wer wenn nicht ich“ oder „Wahnsinn“ sang er von Liebe, Hass, Angst und Stärke, Verzweiflung und Hoffnung.
Mal zart und einfühlsam, mal von brutaler Kraft, durch ein Megaphon verstärkt, trieb er seine vor Emotion und Kraft strotzenden Lyrics durch die Boxen in die Ohren der Zuhörer. Beim Song „So viele wie du“ wechselte Bassist Oli Rattay das Instrument, und verlieh der Musik durch faszinierende Didgeridoo-Klänge eine fast schon tranceartige Note.

[23.12.2006] Leviathane

LEVIATHANE und POINT BLANK bescheren die Fans

Kurz vor Weihnachten stand in der Wolfsklause in Oberwolfach noch ein letztes Konzert im Jahre 2006 auf dem Programm. „Point Blank“ aus Steinach und die Schweizer Gothic-Metal-Band „Leviathane“ rockten in den 24. Dezember hinein.
Den Startschuss gab die Kinzigtäler Formation „Point Blank“. Die vier Mannen um Frontfrau Diana Hug präsentierten sowohl eigene Songs, als auch einige „Metallica“-Hits. Eigenkompositionen wie „Dangerous Future“ oder „What Will Become“, die irgendwo in der Schnittmenge zwischen Hardrock und Metal liegen, überzeugten nicht minder als „Metallica“-Klassiker wie „For Whom The Bell Tolls“ oder „Fade To Black“. Nach gut einer Stunde kraftvollem, klassischem Rock, räumten sie die Bühne für die Gäste aus der Schweiz.
Vor drei Jahren gastierten die Musiker von „Leviathane“ schon einmal bei uns in der Wolfsklause, damals noch als Support für die „Bloodflowerz“. Nun bestieg das dunkel gekleidete Quintett als Headliner die Bühne. Der Zuhörer durfte sich auf melodischen Gothic-Metal der Marke „Nightwish“ freuen. Ein stimmungsvolles Intro ebnete den Weg für den Opener "Overwork", gefolgt von Krachern wie „Into Damnation“ oder „Lake Of The Lost“. Die zauberhafte Stimme der hübschen Sängerin Melanie Schweizer verschmolz perfekt mit der Mischung aus druckvollem Power- und zerbrechlichem Gothic Metal. Der von Keyboards getragene Sound klang mal hymnisch, mal balladesk, wobei Gitarrist Sven Buergin mit Energie geladenen Riffs immer für die nötige Härte sorgte. Schlagzeuger Thomas Kuni und Keyboarder Simon Probst beeindruckten außerdem mit ihren jeweiligen Soli.
Seit dem letzten Auftritt in der Wolfsklause, hat die Band deutlich an Erfahrung und Professionalität dazu gewonnen, was man nicht nur am Sound, sondern auch am wesentlich reiferen Songwriting hören konnte.
Nach der ersten Zugabe, bei der Bassist Stefan Hunter in Manier eines Blackmetal-Sängers ein Duett mit Melanie Schweizer zum Besten gab, bildete, wie auch auf dem „Leviathane“-Debütalbum „Mistery“, der Song „We Are Not Forever“ das Schlusslicht und beendete einen hörenswertes Konzert.

CATARACT zerlegen die Wolfsklause

CATARACT zerlegen die Wolfsklause

Die Schweizer Metalcore-Götter "Cataract" waren am 18.11. bei uns in der Wolfsklause in Oberwolfach zu Gast und hinterließen durch ihren Auftritt jede Menge offene Münder und vielerorts Muskelkater im Nackenbereich.
Bereits im Vorprogramm war guter Schwermetall zu hören. "Epitome Of Frail" zeigten, dass sie mehr als nur eine Vorband sind. Der Fünfer aus dem Raum Donaueschingen sorgte mit seinem modernen Thrash á la "Soulfly", gepaart mit Elementen aus dem Metalcore, für mächtig Bewegung im Publikum. Die Zuhörer feierten Songs wie "Dark Heart", "Unity" oder "The Art Of Demise" kräftig ab und somit war die Atmosphäre bereits entsprechend aufgeheizt, als "Cataract" loslegten.

Was sich nun abspielte, hatte es in der Konzerthistorie der Wolfsklause noch nie gegeben. Vom ersten Song bis zur letzten Zugabe ging im Publikum so dermaßen die Post ab, dass auch die Band sichtlich davon angespornt zur Höchstform auflief. Tolle Metalcore-Nummern wie "On This Graveyard", "As We Speak" oder "Denial Of Life" sorgten für heftigstes Pogo-Tanzen und Headbangen, Circlepits waren zu sehen und auch der eine oder andere mutige Crowd-Surfer ging auf die Reise über das Publikum hinweg. "Vanished In The Dark" wurde von der rappelvollen Wolfsklause lauthals mitgesungen. Die Stimmung war grandios, der Sound erstklassig und der Schweiß tropfte nur so von der Decke. Bei "Nothing´s Left" kitzelte Sänger Federico Carminitana nochmal alles aus der völlig ausgepowerten Meute heraus, ehe für alle erschöpften Beteiligten ein unvergesslicher Konzertabend zu Ende ging.


LEVIATHANE

Gothic-Metal á la „Nightwish“ (CH)
Samstag, 23.12.2006
check out: www.leviathane.ch

Seite 18 von 21