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 | Konzertberichte: [23.05.2010] FUTILE |
 „Futile“ begeistern in der "Wolfsklause"
Die Karlsruher Band „Futile“ überzeugte am Pfingstsonntag mit ihrem progressiven Alternative-Rock in der Wolfsklause in Oberwolfach. Auch die Vorbands „Civil Bang“ und „Give Us 10 Minutes“ wussten zu gefallen.

Trotz des lauen Frühsommerabends war der Konzertkeller gut besucht, als die Waldkircher Youngster von „Civil Bang“ loslegten. Ihr rockig-metallischer Sound kam gut an und animierte zum mitnicken. „Mental Man“, „Paralised“ oder „Smashback“ entpuppten sich als die Highlights ihres Sets. Gekonnt war auch eine Klavier-Einlage á la „Muse“.

Ein echtes Highlight war der Auftritt von „Give Us 10 Minutes“. Der Vierer, teils aus Lahr, teils aus Freiburg stammend, legte eine enorm Energie geladene Performance auf die Bühnenbretter. Der Sound aus dem Dunstkreis von Bands wie den „Deftones“ oder „Alexisonfire“ und sorgte für ordentlich Bewegung im Publikum. Mit „Bonesaw“ haben die Jungs einen echten Hit am Start, aber auch „Rise And Fall“ oder „Not My World“ sind nicht von schlechten Eltern. Am Ende gab es kräftigen Applaus für die sichtlich zufriedene Band.

Nun war die Zeit für den Hauptact gekommen. „Futile“ as dem Karlsruher Raum lassen alternativen Rock mit progressiven Elementen verschmelzen. Dazu gesellt sich stellenweise metallische Härte. So schaffen sie es, eine aufreibende Atmosphäre zu kreieren, die von der facettenreichen und charismatischen Stimme von Sänger und Gitarrist Oliver Reinecke getragen wird. In vielen Songs öffnen sich zuerst vertrackt erscheinende Rhythmen später in einprägsame Melodien. Neben den einzigartigen „Tool“ dürften auch „Porcupine Tree“ oder „Isis“ Pate für den Sound von „Futile“ gestanden haben. Für Stücke wie „An Ocean Without Surface“ oder „Breathing Fire“ gab es tosenden Applaus, das überragende „Dance Of The Scarecrow“ wurde frenetisch bejubelt. Nach der Zugabe „Masterpiece“ endete ein Klasse-Gig. Dass „Futile“ super ankamen, zeigte sich auch nach dem Konzert bei den T-Shirt- und CD-Verkäufen am Merchandising-Stand.
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Geschrieben von wk_admin auf Friday, 11.June. @ 21:18:47 MEST (138 mal gelesen)
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 | Konzertberichte: Neuseeländische Punk-Nacht in der „Wolfsklause“ |
 Neuseeländische Punk-Nacht in der „Wolfsklause“
Zahlreiche Fans strömten am vergangenen Samstag nach Oberwolfach in die „Wolfsklause“, um die Punkbands „The Rabble“, „Contenance In The Fridge“ und „Heisse Projektile“ zu sehen. Jede der drei Bands hat sich eine andere Sparte des Punkrocks auf die Fahnen geschrieben, was für einen abwechslungsreichen Konzertabend sorgte.

Vor einer noch überschaubaren Kulisse gaben die „Heissen Projektile“ den Startschuss. Die Heimat des Lahrer Trios ist der Deutsch-Punk. Simple Akkorde, ein roher Sound und humorvolle bis sozialkritische Texte sind hierbei die Markenzeichen. Den meisten Anwesenden gefiel die energiegeladene Vorstellung der Jungs und so gab es nach einer Dreiviertelstunde Spielzeit für Songs wie „Worte Für Die Tonne“ oder „Dildo Aus Gold“ anerkennenden Beifall.

Ein packendes Live-Erlebnis ist die siebenköpfige Skapunk-Formation „Contenance In The Fridge“. Die Band mixt Punkrock gekonnt mit Ska- und Reggae-Elementen. In Kombination mit der dreiköpfigen Bläser-Sektion und dem in deutsch, englisch oder französisch vorgetragenen Gesang entsteht ein hochklassiger Gute-Laune-Sound. Die Kapelle hatte vor mittlerweile vollem Haus sichtlich Spaß auf den Bühnenbrettern und übertrug diesen auf die Tanzfläche. Dort wurden zu Party-Hits wie „Posaunen Von Bordeaux“, „Western Sun“ oder „Beim Barte Des Primaten“ kräftig die Hüften geschwungen. Mit „La Famille Dangereux“ verabschiedeten sich die Triberger, die dieses Jahr auch beim „Moosenmättle Open Air“ am Start sind, vom begeisterten Publikum.

Das Feld war bestellt für den Headliner und dieser setzte in punkto Intensität noch einen drauf. „The Rabble“ aus Neuseeland zeigten vom ersten Song an, dass sie eine aufstrebende Punkrockband mit internationalem Format sind. Mitreißende Songs wie „Blood & Whiskey“ oder „Friday Night“ waren die Highlights der ersten Hälfte des Programms und sorgten für massive Pogo-Action vor der Bühne. Die Mannen aus „Down Under“ vereinen Einflüsse von Acts wie „The Clash“, „Rancid“ oder „The Unseen“ zu einem hochklassigen Punk-Gebräu inklusive Rock’n’Roll-Schlagseite. Sie hatten jede Menge gute Laune im Gepäck und lobten zwischendurch das leckere Essen in der „Wolfsklause“. Mit der Hymne „Seeking“ holte das Trio aus Auckland dann nach „The Battle“ ein weiteres Ass aus dem Ärmel, ehe das reguläre Programm mit „The World Is Dead“ zur Neige ging. Das letzte Konzert ihrer Europatour beendeten „The Rabble“ mit zwei lauthals geforderten Zugaben. Anschließend ging es zu Bier und Englisch-Smalltalk mit den Fans an die Theke.
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Geschrieben von wk_admin auf Sunday, 02.May. @ 10:19:37 MEST (108 mal gelesen)
(mehr... | Punkte: 5)
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 | Konzertberichte: [27.03.2010] Tieflader |
 Ein Paradies für „Headbanger“
All diejenigen, die zu lautem und rhythmischem Heavy Metal gerne ihren Kopf schütteln und ihr Haupthaar kreisen lassen, waren am vergangenen Wochenende in Oberwolfach genau richtig. Die drei Bands „Tieflader“, „Hämatom“ und „Vex“ ließen es in der prall gefüllten Wolfsklause ordentlich krachen.

Erste Band des Abends waren „Vex“ aus Fischerbach. Der junge Vierer um Sänger und Gitarrist Andre Schondelmaier überraschte viele Zuhörer mit einem sauberen Auftritt. Die metallischen Songs besitzen trotz des jungen Alters der Bandmitglieder ein erstaunlich gutes Niveau. Stücke wie „Trust“, „Brainless People“ oder „Mental Pressure“ bescherten der Truppe viel anerkennenden Applaus.


Ein echter Hingucker war der anschließende Auftritt von „Hämatom“. In „Slipknot“-Manier maskiert und geschminkt betraten sie die Bühnenbretter. Unter ihrem alten Namen „Madmixx“ hatten sie als Coverband durch Auftritte in unserer Region schon viele Freunde gemacht und auch die Fans ihres neuen, eigenen Sounds waren zahlreich in die „Klause“ gepilgert. Die Musik der Franken ist eine Kreuzung aus „Rammstein“, „Soulfly“ und den „Apokalyptischen Reitern“, gepaart mit deutschem Gesang. Dieses Gebräu sorgte für mächtig Action im Publikum. Kleine Showeinlagen lockerten die Atmosphäre immer wieder auf. Highlights waren der Opener „Frisss oder Stirb“, die „Germany’s Next Topmodel“-Abrechnung „Spieglein“, sowie „Eva“ und die Zugabe „Auge um Auge“. Gute Show!

Der erste Titel des „Tieflader“-Auftritts zeigte dann sofort, wo es in der folgenden Stunde langgehen sollte: „Hier kommt der Hammer“ lautete die Devise! Die Songs der Stuttgarter Metal-Helden sind echte Abrissbirnen – tonnenschwer und unbarmherzig. Alex Scholpp schüttelte ein Killer-Riff nach dem anderen aus seiner Gitarre. Zusammen mit Patrick „Doc“ Schneiders aggressivem Shouting sind dies die beiden prägnantesten Markenzeichen der Schwaben. Bei der Ansage zu „Stuttgart“ ließ es sich die Band nicht nehmen, den nachmittäglichen 2:1-Sieg „ihres“ VfB in München zu erwähnen. Die Fans gaben derweil auf der Tanzfläche alles und durften sich auch über Klassiker wie „Lauter“ und „Wir sind nicht allein“ freuen. Über „Verstärker“ und „Opfer“ walzte sich die Band durch die schweißtreibende Setliste und begab sich nach zwei Zugaben und einem insgesamt starken Auftritt zur Erfrischung an die Bar.
Am 17. April ist die die neuseeländische Punkrock-Band "The Rabble" gemeinsam mit "Contenance In The Fridge" (Skapunk aus Triberg) und "Heisse Projektile" (Deutschpunk aus Lahr) in der Wolfsklause zu Gast.

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Geschrieben von wk_admin auf Monday, 05.April. @ 20:34:05 MEST (136 mal gelesen)
(mehr... | Punkte: 4.5)
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 | Konzertberichte: [20.02.2010] Lacuna |
 Rockerlebnis mit „Lacuna“ und „Lost Souls In
Desert“
Trotz der kürzlich erst zu Ende gegangenen Fasnacht fanden am
vergangenen Wochenende erstaunlich viele Besucher den Weg in die
„Wolfsklause“. Dort wurde unterhaltsame Rockmusik von den
Bands „Lacuna“, „Lost Souls In Desert“ und
„Purify“ geboten.
Einigen Besuchern merkte man die närrischen Strapazen jedoch
deutlich an, denn die Publikumsreaktionen waren etwas verhaltener als
bei anderen Konzerten in Oberwolfachs Musikkeller. An den
musikalischen Darbietungen der Bands lag es jedenfalls nicht, denn
die war aller Ehren wert.
Den Startschuss gab die im Kinzigtal ansässige Formation
„Purify“, deren angenehmer melodischer Alternative-Rock
viele Zuhörer überraschte. Der junge Vierer um Sänger
und Gitarrist Andreas Harter agierte voller Spielfreude und erntete
anerkennenden Applaus. Dass sich „Purify“ seit ihrem
letzten Auftritt in der „Wolfsklause“ im Jahre 2008 gut
weiterentwickelt hat, war bei Songs wie „Nevermore“,
„Bleeding Myself“ oder „Nightrider“ deutlich
hörbar.

Als zweite Band rockten „Lost Souls In Desert“ die
Bühnenbretter. Alte Hasen waren hier am Werk, die sich aus den
Überresten früherer Acts wie zum Beispiel die ehemals
regional erfolgreichen „Helios Preach“, zu einer neuen
Formation zusammengefunden hatten. Vom Opener „Beautiful“
an merkte man, dass jede Menge Qualität in der Truppe und deren
Sound steckte. Wurde das Debütalbum schon mit sehr viel Lob von
der Fachpresse bedacht, so dürften die Kritiken zum brandneuen
Silberling „Vicious Circle“ noch positiver ausfallen.
„Days Off“ oder „Simple Way“ sind absolute
Perlen. Moderner Rock amerikanischer Prägung der Marke
„Nickelback“ trifft auf ältere Einflüsse wie
„Soundgarden“ oder „Black Sabbath“. Den Fans
gefiel der Auftritt der Villinger sehr, nach dem Rausschmeißer
„Reason Inside“ war tosender Applaus in der „Wolfsklause“
zu vernehmen.
Mit den beiden Klassikern „Remember“ und „Fault
Finder“ zollten „Lacuna“ gleich zu Beginn ihres
Sets den zahlreichen treuen Fans aus dem Kinzigtal Tribut, welche die
Band nun schon viele Jahre unterstützen und sich auf die Songs
aus der frühen Bandgeschichte immer besonders freuen. Die
Saarländer hatten aber auch ihr frisch gepresstes neues Album
„Oceangoing“ im Gepäck und zeigten, dass die darauf
verewigten Songs wie „I.S.I.S.“ oder „Helping
Hands“ ebenfalls echte Zungenschnalzer sind. Die Markenzeichen
von „Lacuna“ sind rhythmische Gitarrenriffs und
stampfende Bässe, gepaart mit tollen Melodien und
anspruchsvollem, teils zweistimmigem Gesang der beiden Gitarristen
Marko Bach und Fabian Fuchs. Der Vierer nahm das Publikum mit auf
eine musikalische Reise durch alle Band-Epochen und schüttelte
ein Rock-Highlight nach dem anderen aus dem Ärmel, um mit
„Hidden Behind Arts“, „Sometime Somewhere“
oder „Butterfly Dancer“ nur einige zu nennen. Zu
fortgeschrittener Konzertdauer machten sich bei den Fans leichte
Ermüdungserscheinungen bemerkbar, so dass sie sich zur Erholung
an die Theke zurückzogen. „Lacuna“ ließen sich
davon nicht beirren, sondern knallten den Verbliebenen die lautstark
geforderten Zugaben um die Ohren. Das grandiose „8920“
stellte zum Abschluss nochmals unmissverständlich klar, welch
große Qualität in der Band steckt.

Beim nächsten „Wolfsklause“-Konzert sind am 27.
März die Stuttgarter Schwermetaller „Tieflader“ und
die fränkische Metal-Band „Hämatom“ (ehemals
„Madmixx“) zu Gast, sowie die Fischerbacher Nachwuchsband
„Vex“. Im April gibt es dann mit „The Rabble“
Punkrock aus Neu Seeland.
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Geschrieben von wk_admin auf Tuesday, 23.February. @ 17:00:09 MET (150 mal gelesen)
(Kommentare? | Punkte: 0)
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 | Konzertberichte: [02.01.2010] Big Mama |
 BIG MAMA rocken in der ausverkauften Wolfsklause
Die Wolfacher Cover-Band „Big Mama“ trat am
vergangenen Samstag zum ersten mal in der Wolfsklause auf und die
Hard'n'Heavy-Fans aus der Region strömten in Massen in den
Oberwolfacher Konzert-Keller.
In der brechend vollen Wolfsklause traten „Big Mama“
gegen 23 Uhr ins Scheinwerferlicht. Ein Generationen übergreifendes
Publikum lauschte den Klängen des Openers „Solid Ball“
von „Saxon“. Vom Altrocker über den Heavy-Fan Mitte
dreißig bis hin zu jungen Metal-Leibhabern war das komplette
Spektrum im Saal vertreten. Mit Hits von „AC/DC“, „Iron
Maiden“, „Manowar“ und „Deep Purple“
brachte der Vierer die Menge drinnen schnell auf Betriebstemperatur,
während draußen das Klause-Team bereits das
„Ausverkauft“-Schild vor die Tür hängen musste.
Vor der Bühne herrschte bei Gassehnauern von „Accept“
(Balls To The Wall) oder „Black Sabbath“ (Paranoid) eine
ausgelassene Stimmung. Technisch herausragend und gesanglich auf
einem irrsinnig hohen Level knallten „Big Mama“ den
Zuhörern einen Brocken nach dem anderen vor den Latz. Nach
„Hallowed Be Thy Name“ (Iron Maiden) nahm sich die Band
eine kleine Verschnaufpause und gab der durstige Meute die
Möglichkeit, sich an der Theke mit erfrischenden Getränken
einzudecken.

Im Anschluss an die kurze Unterbrechung flammte die Stimmung mit
dem grandiosen „Holy Diver“ von „Dio“ im nu
wieder neu auf. Die erfahrene Band hatte sichtlich Spaß an
diesem Konzert. Auch der „Depeche Mode“-Track „People
Are People“ wurde durch den Fleischwolf gedreht. Sänger
und Gitarrist Carsten Boser hatte das gut gelaunte Publikum fest im
Griff und lief bei „Carry On“ von „Manowar“
oder „Enter Sandmann“ von „Metallica“ selbst
richtig heiß. Beim von „Iron Maiden“-Nummern
dominierten Schlussspurt, garniert mit den Klassikern „Hells
Bells“ (AC/DC) und „Perfect Strangers“ (Deep
Purple), erreichte die Stimmung den Höhepunkt. Gänsehaut-Feeling
war zum Ende des regulären Programms bei der phantastischen
„Maiden“-Hymne „Fear Of The Dark“ angesagt.
Den von den Fans unnachgiebig geforderten Zugabeteil begannen „Big
Mama“ mit der „Manowar“-Abrissbirne „Warriors
Of The World“. Danach wurde „Breaking The Law“ von
„Judas Priest“ euphorisch bejubelt und schließlich
„Motörhead's“ Brüller „Ace Of Spades“
in traditioneller „Lemmy Kilmister“-Manier aus unzähligen
Kehlen inbrünstig mitgesungen. Für alle unersättlichen
gab die Band dann noch das durch „Nazareth“ bekannte
„This Fight Tonight“ zum Besten, ehe ein tolles
Konzerterlebnis zu Ende war.

Zu diesem gelungenen Konzert trug auch die Vorband „Metusa“
bei. Der Fünfer, bestehend aus zwei Frauen und drei Männern,
sorgte mit seinem Mittelalter-Folk-Rock dafür, dass sich viele
Neugierige bereits recht früh am Abend in der Wolfsklause
versammelten. Ausgerüstet mit mittelalterlichen Instrumenten wie
Drehleier, Laute, Sackpfeifen oder diversen Flöten kombinierten
die Freudenstädter diese Elemente mit E-Gitarre, Bass und
Schlagzeug. Eigene Songs wie „Tanz“, „Deus Lo Vult“
oder „Nachtschwarzer Engel“ wussten ebenso zu gefallen,
wie die Interpretationen bekannter Lieder der Marke „Sturmnacht“
(Schandmaul), „Ai Vis Lo Lop“ (In Extremo) oder „Minne“
und „Grabrede“ von „Subway To Sally“. Eine
interessante Band, die man als Fan dieser Stilrichtung im Auge
behalten sollte.
Das nächste Konzert in der Wolfsklause geht erst nach
Fastnacht über die Bühne. Dann ist die im Kinzigtal
bekannte Alternative-Melodic-Rockband „Lacuna“ aus
Saarbrücken zu Gast.
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Geschrieben von wk_admin auf Saturday, 16.January. @ 21:29:49 MET (204 mal gelesen)
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 | Konzertberichte: [06. + 07.11.2009] Konzert Doppelpack |
 Wildes Konzertwochenende in der Wolfsklause
Das vergangene Wochenende stand in der Oberwolfacher "Wolfsklause" ganz im Zeichen handgemachter Rockmusik. Am Freitag wurde mit "The Blackout Argument" und "Meilenstein" die härtere Schiene gefahren, am Samstag traten im Rahmen der "Hitradio Ohr"-Partynacht die melodischen Rockbands "Izzy Bizzy", "Sick Of The Law" und "Infected Slaves" auf.

Los ging es am Freitagabend mit den Newcomern "Meilenstein", früher unter dem Namen "Times Get Hard" aktiv. Die Haslacher knallten dem bis dato noch recht spärlich vorhandenen Publikum eine leicht punkige Portion Oldschool-Hardcore mit deutschen Texten um die Ohren. Der Vierer legte bei Songs wie "Fragezeichen Leben" oder "Ich kotze Luft" eine große Spielfreude an den Tag.
Mit "The Blackout Argument" gab anschließend eine Szenegröße aus dem Bereich Hardrcore/Punk ihre Visitenkarte in der "Wolfsklause" ab. Angereichert mit einer Brise Metal, kam der Sound der Münchner vom ersten Takt an prächtig bei den mittlerweile zahlreichen Leuten an. Songs wie "Abandon Good Guy" oder "Broken Teeth" sind repräsentative Beispiele für des hohe Qualitätslevel, auf dem die Band agiert. Herausragend war die Performence von Sänger Raphael Schmid, der überaus gekonnt zwischen aggressivem Hardcore-Shouting und melodischem Hochglanz-Gesang pendelte. Der bereits ausgelassenen Stimmung wurde mit dem "Boy Sets Fire"-Cover "Rookie" noch das i-Tüpfelchen aufgesetzt, ehe mit der letzten Zugabe "Untold Memoirs" ein starker, allerdings auch etwas zu kurzer Gig des Fünfers zu Ende ging.

Tags darauf stieg die große "Hitradio Ohr" Partynacht im Kinzigtal. Bereits zu früher Stunde war die "Wolfsklause" prächtig gefüllt, was den Opener "Izzy Bizzy" zu einem schwungvollen Auftritt animierte. Der frische Mix aus Funk, Punk und Alternative-Pop-Rock brachte etliche Tanzbeine in Schwung. "Wake Up, Break Up" oder "Familie Saubermann" versprühten jede Menge gute Laune und brachten den Karlsruhern viele neue Fans ein.
Mit "Sick Of The Law" stellte sich anschließend eine der talentiertesten Rockbands aus der Ortenau vor. Der Stil des Vierers aus dem Lahrer Raum lässt sich als Alternative-Rock mit Einflüssen von Punk und Grunge beschreiben. Die Vergleiche mit "Nirvana" sind vor allem der Tatsache zu verdanken, dass der Gesang von Tobias Sigg dem vom Kurt Cobain sehr ähnelt, dürfen aber auch als Kompliment für die große Qualität von „Sick Of The Law“ verstanden werden. Für Titel wie "The Gathering" oder "Endless Nights" gab es kräftigen Applaus, ehe mit "Your World" der packende Set zu Ende ging.
Der Haedliner hatte etwas Pech, dass gegen Mitternacht viele Partygänger zu anderen Zielen aufbrachen. So mussten die "Infected Slaves" vor relativ wenig Publikum beginnen. Doch die Band machte das Beste daraus und zeigte bei eigenen MelodicRock-Stücken ebenso was in ihr steckt, wie bei gelungenen Coverversionen von den "Rolling Stones" oder "Marylin Manson". Einen kurzen Technik-Ausfall überbrückten die Kehler gekonnt mit einer Akkustik-Version des "Oasis"-Hits "Wonderwall". Im Laufe des Auftrittes stieg die Besucherzahl und mit ihr die Stimmung wieder an. Bei "Zombie" von den "Cranberries" wirkte spontan eine Gastsängerin aus dem Publikum mit und "Seven Nation Army" von den "White Stripes" wurde von allen Anwesenden lauthals mitgesungen. Mit "Knockin' On Heaven's Door" ging das Konzert dann leider zu einem Zeitpunkt zu Ende, als die Laune der Zuhörer auf dem Höhepunkt war.
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Geschrieben von wk_admin auf Sunday, 22.November. @ 19:37:30 MET (155 mal gelesen)
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 | Konzertberichte: [09.10.2009] NARZISS |
 Narziss“ eine Klasse für sich!
Zahlreiche Fans harter Musikklänge fanden sich am vergangenen Freitag in der Wolfsklause ein. Und zwar aus gutem Grund: die ostdeutsche Hardcore-Legende „Narziss“ gab sich in Oberwolfach die Ehre. Doch auch das Vorprogramm hatte es in sich.
Als Vorband durften die Lahrer „Lysis“ ihr Können unter Beweis stellen. Nach dem Intro zeigte der Fünfer mit „32 Teeth“ und „Illusion Of Sunset“ gleich mal, wo der Hammer hängt. Fetter Gitarren und aggressives Shouting sind die Trademarks der Band. Der Mix aus Metal, Hardcore und Deathmetal fand guten Anklang im Publikum. Unüberhörbar auch der Qualitätssprung, den „Lysis“ seit ihrem letzten Auftritt in der Wolfsklause vor gut zwei Jahren gemacht haben. Songs wie „Black And White“ oder das abschließende „1000 Demons Under 13 Suns“ dokumentierten dies eindrucksvoll.

Eigentlich war für den Job als zweite Support-Band die Szenen-Größe „Longing For Tomorrow“ eingeplant, welche jedoch absagen musste. Mit „The Hand Of Glory“ konnte das „Wolfsklause“-Team jedoch ein echtes Ass aus dem Ärmel ziehen. Stilistisch ist die Musik der Hessen zwar etwas anders gelagert als bei den deutsch singenden „Longing For Tomorrow“, aber vom Niveau her waren „The Hand Of Glory“ mehr als nur ein Ersatz. Zwei Fünftel der Band stammen aus den USA, sind aber mittlerweile in Deutschland sesshaft. Der US-Metalcore á la „Killswitch Engage“ schimmert im Sound der Kapelle aber immer noch durch. Gepaart mit solider deutscher Gitarrenarbeit und dem guten Gesangswechselspiel zwischen Aggro- und Emo-Stimme, entstand ein explosives Gebräu, das bei Stücken wie „Carry The Weight Of The World“, „Red Tides“ oder „Falling Upon A Tragedy“ auch live prächtig funktioniert. „The Hand Of Glory“ ist eine Band mit richtig viel Potenzial, die sich an diesem Abend viele neue Fans gemacht hat.

Doch es kam noch besser. Waren die Publikumsreaktionen bei den Vorbands zwar gut, aber nicht euphorisch, so änderte sich das Bild beim Headliner „Narziss“ schlagartig. Kaum ertönten die ersten Klänge des Openers, da tickten die Fans völlig aus. Vor der Bühne war die Pogo-Wut ausgebrochen und auch in den hinteren Reihen fiel das Stillstehen schwer. Die Szene-Helden aus Jena sind live eine absolute Macht, das stellten sie auch in der „Wolfsklause“ wieder eindrucksvoll unter Beweis. Granaten wie „Meine Kleine Seele“ oder das geniale „Rätsel“ verwandelten die Tanzfläche ins reinste Schlachtfeld. Die äußerst sympathischen Thüringer bauten mit „Maskerade“ auch einen etwas ruhigeren Teil in ihr Konzert ein, um dann aber mit „Mein Brennend Herz“ und „Ita Est“ wieder zwei volle Breitseiten abzufeuern. Bestanden die älteren Songs vornehmlich aus derbem Hardcore, so sind in den neuen Sachen auch melodische Momente und eine Brise Metal zu finden. Abwechslung wird groß geschrieben, auch die Stimme von Alexander Bartsch pendelt zwischen aggressivem Shouting und klarem Gesang. Zusammen mit den intelligenten deutschen Texten entsteht ein Gesamtbild, welches in Deutschland seines Gleichen sucht. Dass die Fans in der sehr gut besuchten „Wolfsklause“ dies auch so sehen, unterstrich deren Reaktion beim Rausschmeißer „Der Achte Tag Der Woche“ noch mal überdeutlich. Großartiger Auftritt einer großartigen Band!
Im November erwartet die Rockfans ein Konzert-Doppelpack in der „Klause“. Am Freitag, den 6.11. präsentieren die Münchner „The Blackout Argument“ einen packenden Mix aus Punk, Hardcore und Metal und am Samstag, den 7. November, sind im Rahmen der „Hitradio Ohr Party-Nacht“ die Bands „Sick Of The Law“ („Nirvana“-Style), „Izzy Bizzy“ (Alternative-Funk-Punk-Mix) und „Infected Slaves“ (Rock) in Oberwolfach zu Gast.
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Geschrieben von wk_admin auf Friday, 23.October. @ 22:25:27 MEST (148 mal gelesen)
(mehr... | Punkte: 0)
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 | Konzertberichte: [22.05.2009] THE SORROW |
 "The Sorrow" mit packendem Konzert
Die Österreicher Metalcore-Band „The Sorrow“
zerlegte die ausverkaufte Wolfsklause am vergangenen Wochenende in
ihre Einzelteile. Unterstützt wurde sie hierbei von den
regionalen Kapellen „Lower Hell“ und „Curse Of
Society“.
Den Waldkircher Nachwuchs-Metallern „Curse Of Society“
kam die Ehre zu, den hochklassigen Metal-Abend zu eröffnen.
Trotz ihrer noch jungen Bandgeschichte war sofort zu erkennen, dass
die Jungs ein gutes Gespür für eingängige Metalsongs
irgendwo in der Schnittmenge von „As I Lay Dying“ und
„Trivium“ haben, die live auch sehr gut zünden. Vor
einer respektablen Fangemeinde begleitet, liefen sie bei Tracks wie
„Worst Case“ oder „Burn My Eyes“ zur Hochform
auf und machten sich durch ihren beherzten Gig sicherlich einige neue
Freunde.

Ein Wiedersehen mit einem alten Freund bescherte den Besuchern der
Auftritt von „Lower Hell“. Da deren eigentlicher Sänger
zurzeit ein Auslandssemester in England verbringt, wurde mit Ex-„Fear
My Thoughts“-Sänger Matthias von Ockl ein echter
Hochkaräter als Aushilfe verpflichtet. Ihm fraßen die Fans
vom Opener „Alchemist Academy“ an gefügig aus der
Hand. Heftige Moshpits waren bei Knüppel-Attacken wie „Asphyxia“
oder „Beloved Muder“ vor der Bühne zu sehen. Die
abschließenden großartigen Coverversionen von „Heartwork“
(Carcass) und „Reign“ (Fear My Thougts) ließen die
Temperaturen nochmals merklich steigen.
Der Siedepunkt war erreicht, als Österreichs Metalcore-Export
Nummer eins mit „Where Is The Sun“ den Set begannen. Mit
„Elegy“ und „The Dagger Trust“ legten sie
sofort zwei mächtige Bretter nach. Das Publikum tobte, es gab
unglaublich viel Pogo-Action auf der Tanzfläche. Fette
Gitarrenwände und mächtige Breakdowns zählen ebenso zu
den Markenzeichen der Vorarlberger, wie die wandlungsfähige
Stimme von Mathias Schlegl. Der Frontmann pendelt gekonnt zwischen
aggressivem Shouting und emotionaler klarer Stimme.

Über „Raising The Devil“ moshte sich der Vierer
langsam aber sicher in Richtung Feierabend. Diesen sehnte sich
bestimmt auch „Maroon“-Drummer Nick Wachsmuth, der den
erkrankten „The Sorrow“-Schlagzeuger mehr als nur
ersetzte. Er verprügelte seine Schießbude derart präzise
und gleichzeitig schnell, dass er eine Menge offene Müder
hinterließ. Die Zugaben „Knights Of Doom“ und
„Death From A Lovers Hand“, beides Filetstücke vom
ersten Album, kitzelten die letzten Karftreserven aus der
verschwitzten Meute heraus, ehe sich ein hochklassiger Auftritt dem
Ende neigte.
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Geschrieben von wk_admin auf Sunday, 31.May. @ 13:43:59 MEST (292 mal gelesen)
(mehr... | Punkte: 4.5)
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 | Konzertberichte: [18.04.2009] MAD MIXX |
 „Mad Mixx“ ließen es in der Wolfsklause mächtig krachen

Am Samstag, den 18. April, war die vom letztjährigen „Hexen-Open-Air“ bekannte Cover-Band „Mad Mixx“ bei uns in der Wolfsklause in Oberwolfach zu Gast. Die Jungs aus dem Fränkischen ließen während ihres dreieinhalbstündigen Auftrittes kräftig die Puppen tanzen und sorgten für exzellente Stimmung.
In der restlos ausverkauften Wolfsklause ging es gleich in die Vollen. Keine Vorband zum Aufwärmen, es wurde sofort der Hauptgang serviert. Mit Songs von „Kid Rock“, „Bad Religion“ und „AC/DC“ tastete sich die Band ans gut gelaunte Publikum heran, welches beim „Metallica“-Klassiker „For Whom The Bell Tolls“ und beim „Volbeat“-Hit „The Garden´s Tale“ erstmals richtig laut wurde und inbrünstig mitsang. „Marilyn Manson“, „Linkin Park“ und „Nirvana“ waren weitere Stationen, ehe der erste Teil des Sets zu Ende ging.
Nach kurzer Erholungspause kam der Sechser aus der Nähe von Nürnberg zurück auf die Bühnenbretter und knallte der hungrigen Meute moderne Rocksongs von „System Of A Down“, „Rage Against The Machine“ und „Billy Talent“ um die Ohren. Nach den „Ärzten“ wurde es mit Heavy Metal-Nummern von „Iced Earth“, „Edguy“ und „Grave Digger“ etwas klassischer. Als dann „Iron Maiden´s“ „Fear Of The Dark“ von den Fans lauthals mitgesungen wurde, war Gänsehaut pur angesagt. Beim „Metallica“-Doppelpack mit „Enter Sandman“ und dem genialen „Seek And Destroy“ rastete die Menge völlig aus, was auch den „Mad Mixx“-Musikern sichtlich Spaß bereitete. Und auch bei „Chop Suey!“ von „System Of A Down“ steppte nochmals der Bär, ehe mit „Eisregen`s“ „Elektrohexe“ die zweite Pause nahte.

Ein kühles Getränk und einige Lungenzüge Frischluft später folgte Teil drei der schweißtreibenden Party. Neben Stücken von „Stone Sour“, „Rammstein“, „Rage Against The Machine“ und der spaßigen Rock-Version von „Bettina“ von „Fettes Brot“ lag der Schwerpunkt im Endspurt eher im Metal-Bereich. Bei Knallern von „In Flames“, „Machine Head“ oder „Slipknot“ brannte zur Freude der Band die Tanzfläche nochmals kräftig, „Sepultura`s“-Kult-Hit „Roots“ grölte die komplette Wolfsklause mit bis die Stimmbänder versagten und zu den beiden „Ektomorf“-Dampfhämmern „I Know Them“ und „Outcast“ holten alle Pogo-Wütigen die allerletzten Kraftreserven aus sich heraus. Ein packendes Konzertereignis war nun zu Ende. Die von der Stimmung sichtlich beeindruckte Band feierte mit ihren treuen Fans noch lange an der Theke.
Am Samstag, den 2. Mai, steigt das nächste Event in der Wolfsklause: bei der Schallplatten-Party legt DJ „Wolle“ Dieterle die größten Rock-Hits der 60er, 70er und 80er auf. Außerdem präsentiert die Live-Band „Defender“ einige Klassiker aus jener Epoche.
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Geschrieben von wk_admin auf Friday, 08.May. @ 20:28:02 MEST (290 mal gelesen)
(mehr... | 19 Kommentare | Punkte: 0)
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 | Konzertberichte: [28.03.2009] GEIST |

Die Rock-Fans waren beGEISTert
Zwei nicht ganz alltägliche Rockbands machten am vergangenen Samstag bei uns in der Wolfsklause in Oberwolfach Station. Nach der Vorband „Gree“ nahm die Kölner Gruppe „Geist“ das Publikum mit auf eine außergewöhnliche musikalische Reise.

Die „Geister“ haben sich innerhalb der Rockmusik eine Nische gesichert, die noch weitestgehend unbesetzt ist im deutschsprachigen Raum. Es wird Musik mit intelligenten deutschen Texten geboten, die durch den Bauch in den Kopf geht, jenseits von ausgetretenen Pfaden, anspruchsvoll, komplex und dennoch eingängig und dabei immer hoch emotional.
Doch ehe die Jungs aus der Domstadt loslegten, durfte sich die Band „Gree“ aus Offenburg und Freiburg dem Wolfsklause-Publikum präsentieren. Die Mannen um Sänger und Bandleader Stefan Miehle packten diese Gelegenheit beim Schopfe und überzeugten auf ganzer Linie. Trotz der noch recht jungen Bandgeschichte verfügen die Songs von „Gree“ über eine erstaunlich hohe Qualität. Der Sound des Vierers macht es sich irgendwo im Fahrwasser von Acts wie „Oceansize“, „Incubus“ oder „Isis“ bequem. Stücke wie „More Feeling For Everyone“, „Story One“ und „Fear“ ernteten weit mehr als bei den Vorbands oftmals üblichen Höflichkeitsapplaus. Eine tolle Band, die sich an diesem Abend viele neue Freunde gemacht hat.
Dann war die Zeit für den Headliner gekommen. Gleich nach den ersten paar Takten von „Wer, Wenn Nicht Ich“ war klar, warum die Band mittlerweile so viele Fans hat. Die „Geister“ leben ihre Musik voller Energie auf der Bühne aus und kreieren eine Live-Atmosphäre, die jeden Zuhörer unweigerlich in seinen Bann zieht. Starke Songs wie „Erbe“ oder „Wahnsinn“ ließen die Herzen der Rock-Liebhaber in der Wolfsklause höher schlagen. Interessant auch die neuen Tracks „28“ und „Mein Herz“, welche die Band an diesem Abend erstmals überhaupt live spielte. Blickfang der „Geister“ ist Frontmann Fares Rahmun, der nicht nur stimmlich, sondern auch als charismatischer Entertainer zu überzeugen wusste. „Für alle Zeit“, Titelstück des Debut-Albums, bildete das eigentliche Ende des Konzertes. Doch legte die Band noch das frenetisch geforderte „Puls“ als Abschluss eines grandiosen Auftrittes nach.

Das nächste Wolfsklause-Konzert steigt am Samstag, den 18. April. Zu Gast sind „Mad Mixx“, Headliner des letztjährigen Oberwolfacher „Rock Im Wald“-Open-Airs. Geboten werden Coversongs von Top-Acts wie „Volbeat“, „System Of A Down“, „Metallica“, „Billy Talent” oder „Rage Against The Machine“. Tickets gibt es ab sofort bei uns in der Wolfsklause.
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Geschrieben von wk_admin auf Saturday, 04.April. @ 21:34:02 MEST (279 mal gelesen)
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